Inhalt überspringen
Einstecken. Weniger bezahlen
Qualitäts-LiPo zu Sonderverkaufspreisen >
Einstecken. Weniger bezahlen
Qualitäts-LiPo zu Sonderverkaufspreisen >

Durafly Tundra TPX (PNF) 1050mm Testbericht: 3S- vs. 4S-Konfiguration, Indoor-Tauglichkeit und echtes 3D-Gefühl

Durafly Tundra TPX (PNF) 1050mm ist eine seltene Art von Veröffentlichung: Er sieht aus wie ein einfacher EPP-Profil-Schaumflieger, verhält sich aber eher wie eine „Übungsumgebung“ als ein reines Kunstflugspielzeug. Er trägt die Bush-Flugzeug-Einstellung der Tundra-Familie (große Räder, Vertrauen auf rauen Untergrund, kurze Start- und Landestrecken) und kombiniert sie mit der sofortigen Reaktion und der Langsamflugkontrolle, die Piloten von einem 3D-Profil-Design erwarten.

Diese Mischung kann zunächst widersprüchlich klingen. Bei der Bewertung des TPX in verschiedenen Flugkontexten zeigen sich zwei unterschiedliche Stile. In einem Szenario wird er bei windigen Bedingungen auf niedrigen Raten selbstbewusst geflogen und hält dabei Messerfluglinien und saubere Überschläge. In einem anderen wird er eher locker behandelt – fast wie eine Übungsmaschine für den Garten – bei der sich selbst nicht spezialisierte 3D-Piloten wohlfühlen, um zu experimentieren. Genau dieser Kontrast macht den TPX verständlich.

Durafly Tundra TPX 1050mm EPP Profil 3D Kunstflugflugzeug mit übergroßen Tundra-Rädern für Außenstart auf Gras

Antwort zuerst: Wofür der Tundra TPX tatsächlich gebaut ist

Der Tundra TPX ist für Piloten gebaut, die maximale „Nochmal-versuchen“-Freiheit wollen. Anders gesagt: Er ist so konstruiert, dass Experimentieren normal erscheint. Der Rumpf ist leicht genug für langsames Fliegen, verstärkt genug, um Momente zu überstehen, in denen langsames Fliegen zu „Ups“ wird, und stark genug (besonders bei 4S), um sich schnell zu erholen, wenn ein Manöver schiefgeht.

  • Langsame Kontrolle mit echter Autorität: große Steuerflächen und ein ganz bewegliches Leitwerk sorgen für vorhersehbare Nick- und Gierreaktionen.
  • Zwei Persönlichkeiten in einem Modell: 3S fühlt sich ruhig und kooperativ an; 4S wirkt wie ein „Power-Out“-Werkzeug.
  • Praxis für raue Flächen: übergroße Schaumstoffräder und Federstahlfahrwerk erhalten das Tundra-Erbe.
  • Lernfreundliches „Konsequenzniveau“: EPP und Verstärkungen reduzieren den Angstfaktor im Vergleich zu teuren, komplexen 3D-Bausätzen.

Dieser letzte Punkt ist kein Marketinggeschwätz. Im lockeren Test beschreibt der Pilot den TPX ausdrücklich als ein „low consequence“ Flugzeug – die Art, die den Flugspaß bewahrt, wenn High-End-3D-Modelle sich wie Stress anfühlen, weil jeder Fehler Geld und Zeit kostet.

Die „TPX“-Idee: Tundra-DNA trifft auf Profile Extreme

Der Name „TPX“ deutet auf eine Erweiterung des vertrauten Tundra-Konzepts hin – nicht auf eine Abkehr davon. Anstatt die erkennbare Bush-Style-DNA aufzugeben, formt die Plattform sie zu einem Profilflugzeug um, das nahtlos vom entspannten Sportfliegen zu aggressiven Steuerbewegungen übergehen kann, wenn die Raten erhöht werden.

Deshalb fühlt sich der TPX anders an als ein typischer „Performance-only“ Indoor-Schaumflieger. Das Ziel ist nicht, das leichteste Modell zu sein. Das Ziel ist ein Profilflugzeug, das sich auch im Freien nützlich anfühlt, selbst an Tagen, an denen der Wind nicht perfekt ist.

Konstruktion und Verstärkung: EPP, das sich nicht „gummiartig“ anfühlt

Der TPX verwendet EPP-Schaum, verstärkt mit Carbon- und Fiberglaselementen, mit sichtbaren diagonalen Verstrebungen entlang des Rumpfs, um die Torsionssteifigkeit dort zu erhöhen, wo sie am wichtigsten ist. Diese strukturelle Steifigkeit wirkt sich direkt in der Luft aus: Die Flugbahn bleibt sauberer, und abrupte Richtungswechsel fühlen sich kontrollierter an, ohne unerwünschte Flexibilität oder „mysteriöse Wackler“ zu verursachen.

Frühes Feedback von Piloten erklärt, warum das wichtig ist. Viele Profilmodelle sind für absolut ruhige Luft optimiert und können sich zerbrechlich anfühlen, während Piloten noch die 3D-Grundlagen lernen. Der TPX hingegen ist auf eine nachsichtigere Handhabung in der Praxis ausgelegt – nicht unzerstörbar, aber spürbar weniger empfindlich in den entscheidenden Momenten.

Nahaufnahme des Durafly Tundra TPX verstärkten EPP-Profilrumpfs mit sichtbarer diagonaler Verstrebung

Wichtige Spezifikationen für den Flug

Anstatt jede einzelne Angabe zu wiederholen, ist es hilfreicher, sich auf die Spezifikationen zu konzentrieren, die das Erlebnis direkt prägen:

  • Spannweite: 1050mm (41") — sichtbar und stabil genug für Orientierung im Freien.
  • Fluggewicht: ca. 450–500g — leicht genug für langsames Fliegen; schwer genug, um sich nicht nur „flüsterleise“ anzufühlen.
  • Motor: 2212 1250KV Outrunner — funktioniert natürlich bei 3S- und 4S-Setups.
  • ESC: Aerostar LITE 30A mit XT30 — konsistent für kleine Akkus und reaktionsschnelles Fliegen.
  • Propeller: 9x4,7 — bei allen Flügen verwendet, um Vergleiche sauber zu halten.

Die eigentliche Erkenntnis liegt nicht in den technischen Daten. Es geht darum, wie deutlich sich die Persönlichkeit des Flugzeugs mit verschiedenen Akku-Wahlen verändert – und das ganz ohne Änderung von Propeller oder Motor.

3S vs 4S vs LiHV: Wie sich die Persönlichkeit verändert

Bei verschiedenen Flug-Setups zeigt sich ein klares Muster. Bei 4S liefert der TPX starke vertikale Kontrolle und sicheres Propeller-Hängen, was schnellere Ausstiege aus Strömungsabriss- oder Hoch-Anstellwinkel-Manövern ermöglicht. In engeren Umgebungen verkürzt dieser zusätzliche Schub die Erholungszeit und erfordert mehr Gasdisziplin.

Bei 3S ändert sich der Charakter deutlich. Das Flugzeug fühlt sich ruhiger und kooperativer an, bleibt dabei aber lebhaft genug für sportliche Kunstflüge und grundlegendes 3D-Training. Viele Piloten empfinden dieses Setup als angenehmen Kompromiss zwischen Kontrolle und Nachsicht.

LiHV-Akkus sorgen für eine etwas schärfere Anfangsreaktion, sind aber nicht zwingend erforderlich, um die Kernfähigkeit des TPX freizuschalten. Standardspannungs-Akkus bieten bereits starke Leistung für die meisten Flug-Szenarien, wodurch HV eher eine Präferenz als eine Notwendigkeit ist.

Setup Flugeigenschaften Bestes Einsatzszenario Überlegungen
3S (ca. 650–750mAh Klasse, XT30) Ruhiger und kooperativer, mit sanfter Gasannahme Sportliches Fliegen, grundlegendes 3D-Lernen, entspannte Outdoor-Sessions Weniger aggressive vertikale Erholung im Vergleich zu Setups mit höherer Spannung
4S (ca. 500–750 mAh Klasse, XT30) Stärkere vertikale Kontrolle und schnellere Gasreaktion Fortgeschrittene 3D-Manöver, engere Erholungsfenster, energieintensivere Routinen Erfordert Gasdisziplin, besonders in beengten Umgebungen
LiHV (entsprechender Kapazitätsbereich) Scharferer Anfangsimpuls und leicht erhöhte Dringlichkeit Piloten, die maximale Reaktionsfähigkeit ohne Änderungen am Flugzeug suchen Optionale Aufrüstung; Standard-LiPo liefert bereits starke Leistung

Für kompatible Akkuoptionen (speziell für dieses Modell und Steckertyp organisiert) verwenden Sie: Durafly Tundra TPX LiPo-Akkusammlung.

Flugzeit und Spannungsalarm: Was „5 Minuten“ wirklich bedeutet

In der Praxis unterschätzen konservative Timer-Einstellungen oft, wie lange der TPX komfortabel fliegbar bleibt. Mit Akkus im Bereich von 700–750 mAh erreicht die Gesamtflugzeit je nach Gasgewohnheiten, Temperatur und Manöverintensität häufig etwa 11–12 Minuten.

Selbst gegen Ende des Akkus behält das Flugzeug noch genug Kontrolle für sportliche Kunstflugmanöver, anstatt sich sofort erschöpft anzufühlen. Diese allmähliche Leistungsabnahme trägt zu einem entspannteren Fluggefühl bei.

Eine typische Alarm-Einstellung für niedrige Spannung von 3,3 V pro Zelle bleibt angemessen, auch bei Verwendung von LiHV-Akkus. Die höhere Anfangsladespannung von LiHV ändert nicht die grundlegende Sicherheitsgrenze für die Entladung – sie beeinflusst nur das Gefühl früher im Flug, nicht die Logik am Ende.

Zellbalance: Reale Akkus sind nicht laborperfekt

Spannungsmessungen nach dem Flug sind nicht immer über alle Zellen hinweg perfekt einheitlich, besonders nach Flügen mit hoher Belastung. Kleine Unterschiede zwischen den Zellen am Ende der Entladung sind üblich und deuten nicht automatisch auf ein Problem hin.

Wichtiger ist, wie sich der Akku während des Ladevorgangs verhält. Anhaltende Ungleichgewichte beim Laden zwingen das Ladegerät zu mehr Arbeit und verlängern die Ausgleichszeit, was zu Unannehmlichkeiten und potenziellem langfristigem Stress für den Akku führen kann.

Die wichtigste Erkenntnis ist, die Zellbalance nicht zu ignorieren, sondern zu verstehen, wann im Lade-Entlade-Zyklus ein Ungleichgewicht relevant wird. Im realen Flug entstehen selten perfekt symmetrische Werte, und das ist normal.

Durafly Tundra TPX langsamer Überflug mit ausgefahrenen Klappen zeigt stabile Langsamflugkontrolle und lange Flugzeit mit kleinem XT30-Akku

Steuerwege: Kontrolle ohne Zwang

Der TPX bietet großzügige Steuerflächenwege, besonders am Höhenruder dank seiner voll beweglichen Leitwerksfläche. Diese Konstruktionswahl sorgt für starke Nickkontrolle bei hohen Raten, während Piloten die Reaktion für sanfteres Handling bei niedrigeren Raten zurücknehmen können.

Das Ergebnis ist Flexibilität statt Einschüchterung. Der Rumpf liefert die Steuerkraft; der Pilot entscheidet, wie viel davon er nutzt. Mit reduzierten Ausschlägen bleibt das Flugzeug ruhig und vorhersehbar. Mit vollen Ausschlägen ist es zu aggressiven Manövern wie Messerflug, Überschlägen und High-Alpha-Übergängen fähig – ohne dass dafür Wettbewerbsniveau erforderlich ist.

Durafly Tundra TPX zeigt große Ausschläge der Steuerflächen bei windigen Außenbedingungen

Klappen und Flapperons: Die Einstellungswahl, die alles verändert

Beim TPX sind Klappen keine Spielerei – sie verändern das Flugtempo spürbar. Eingesetzt verlangsamt sich das Modell merklich, gleitet länger im Anflug und wird in engem Luftraum überlegter. Dieses Verhalten erweitert seine Einsatzmöglichkeiten über reine Kunstflugmanöver hinaus.

Der Rumpf enthält ein Y-Kabel, sodass Flapperons optional und nicht zwingend sind. Da die Querruder jedoch fast über die gesamte Spannweite laufen und die Steuerkraft insgesamt stark ist, können Flapperons Piloten, die es wünschen, eine weitere Ebene der Langsamflug-Flexibilität bieten.

Eine korrekte Einstellung bleibt wichtig. Die passende Down-Elevator-Kompensation hilft, ein stabiles Nickverhalten bei zunehmender Klappenstellung zu erhalten. Für Piloten, die neu in der Flapperon-Programmierung sind, ist das keine Komplikation – es gehört einfach dazu, das volle Potenzial eines leichten, reaktionsfreudigen Profilrumpfs auszuschöpfen.

Akku-Größe: Warum der „richtige Pack“ wichtiger ist als die Marke

Der TPX ist auf kleine, leichte Packs ausgelegt. Bei einem so leichten Rumpf beeinflusst die Akku-Masse nicht nur die Flugzeit, sondern auch das Gefühl, die Balance und das Ansprechverhalten. Die Wahl der richtigen Größe ist wichtiger als das Verfolgen eines bestimmten Labels oder einer Marke.

  • Zu große Packs (zum Beispiel ~2200mAh): übermäßiges Gewicht verändert das Flugverhalten weg von profiltypischer Präzision und kann das Modell träge oder unausgewogen wirken lassen.
  • Zu kleine Packs (zum Beispiel ~500mAh je nach Konfiguration): können den Schwerpunkt nach hinten verschieben, was zu hecklastigen Tendenzen führt, die die Stabilität verringern und das Flugzeug weniger verzeihend machen.
  • Der praktische Sweet Spot: Bleiben Sie innerhalb der empfohlenen Kapazitätsklasse und verwenden Sie gleichbleibende Packs. Dieser Rumpf belohnt eine wiederholbare Schwerpunktlage und vorhersehbares Gewicht.

Akku-Haltung und -Platzierung verdienen ebenfalls Aufmerksamkeit. Ein Gurt kann nützlich sein, aber bei sehr leichten Profilmodellen kann er je nach Positionierung das Nasengewicht leicht verändern. Viele Piloten bevorzugen Klettverschluss sowohl am Pack als auch im Akkufach, um eine gleichbleibende Platzierung Flug für Flug zu gewährleisten.

Windverhalten: „Bewegt sich kaum“ und „Verhält sich wie ein Segel“ können beide zutreffen

Leichte Flugzeuge mit großflächigem Profil erzeugen oft einen interessanten Kontrast im Wind. Bei bestimmten Gasstellungen und Winkeln kann das Modell bemerkenswert stabil und fast schwebend wirken. Wird es jedoch seitlich von einer stärkeren Böe getroffen, kann derselbe Rumpf kurzfristig wie ein Segel reagieren. Beide Verhaltensweisen sind für diese Designkategorie normal.

Wichtiger ist die Steuerbarkeit. Der TPX bleibt bei mäßigem Wind lesbar und korrigierbar, besonders im Vergleich zu ultrabrüchigen, kleineren Profilmodellen. Seine etwas größere Auflagefläche und verstärkte Struktur helfen ihm, sauberer zu reagieren, wenn Steuerbefehle gegeben werden, selbst wenn die Luft nicht vollkommen ruhig ist.

Die richtige Erwartung ist nicht „windfest“. Die richtige Erwartung ist, dass er für seine Gewichtsklasse handhabbar und vorhersehbar bleibt.

Montage-Realität: Plug-N-Fly leicht, aber nicht arbeitsfrei

Der TPX wird mit vorinstalliertem Motor, ESC und Servos geliefert, aber etwas Montage ist dennoch erforderlich. Die ganz bewegliche Heckfläche erfordert eine sorgfältige Anlenkung, und die Flügelstruktur sowie Verstärkungskomponenten müssen mit Klebstoff montiert und ausgerichtet werden.

Für einen organisierten Bastler misst sich der Prozess typischerweise in zehn Minuten statt Stunden. Dies ist kein vollständig werkseitig montierter Schaumstofftrainer, aber auch weit entfernt von einem kompletten Scratch-Build-Projekt. Die Struktur ist übersichtlich, und die Elektronik-Anordnung ist zugänglich, was Wartung vor Ort und zukünftige Anpassungen einfach macht.

Praktisch gesehen ist dies „Plug-N-Fly leicht“ – genug Beteiligung, um den Rumpf zu verstehen, ohne den Erstflug in eine wochenendlange Bauaktion zu verwandeln.

Vergleiche: Wo der TPX neben 4-Site- und Eratix-ähnlichen Optionen steht

Profilflugzeuge drehen sich selten um Maßstabsdetails – sie stehen für Reaktionsfähigkeit, Überlebensfähigkeit und Spaß. In diesem Umfeld positioniert sich der TPX als leichtgewichtige, nachsichtige Option, die auf langlebiger EPP-Konstruktion basiert statt auf starren Schaumstoffplattenstrukturen.

Im Vergleich zu einigen höherwertigen Profilangeboten, die mehr integrierte Elektronik oder fortschrittliche Stabilisierungssysteme enthalten, konzentriert sich der TPX darauf, das Kernfluggefühl ohne unnötige Komplexität zu liefern. Er versucht nicht, die funktionsreichste Plattform in der Kategorie zu sein. Stattdessen zielt er darauf ab, einen kostenbewussten, gut ausgeführten Profil-Rumpf zu bieten, der das Wesentliche einfängt, was diesen Stil süchtig macht: Kontrolle bei niedriger Geschwindigkeit, große Steuerautorität und Alltagstauglichkeit.

Community-Signale: Warum sich dieses Modell „leicht Ja sagen“ anfühlt

Das Feedback zum TPX zeigt durchweg auf Zugänglichkeit. Viele Piloten streben nicht nach Elite-3D-Präzision; sie suchen etwas, das einfach zu besitzen ist – leicht zu transportieren, einfach in engeren Räumen zu fliegen und nachsichtig genug, dass ein kleiner Fehler nicht zu einer Reparatursession führt.

  • Attraktivität für Gruppenflüge: Der TPX bringt die Art von „mit auf das Feld nehmen und mit Freunden fliegen“ Energie mit, die eher zu informellen Veranstaltungen und lockeren Gruppensessions passt als zu reinen Wettbewerbsumgebungen.
  • Geeignet für den Garten und enge Räume: Seine Größe und sein Gewicht machen ihn praktisch für kleinere Flugbereiche, was erweitert, wann und wo er genutzt werden kann.
  • Praktisches abnehmbares Fahrwerk: Für Piloten, die flache Schaumstoff-Designs gewohnt sind, vereinfacht das abnehmbare Fahrwerk den Transport und reduziert den Alltagsfrust.
  • Einsteigerfreundlich für Nicht-3D-Piloten: Auch diejenigen, die sich nicht als Kunstflugpiloten sehen, empfinden es als Plattform, die Selbstvertrauen aufbaut, statt einzuschüchtern.
  • Stressfreier Besitz: Haltbarkeit und moderate Ersatzkosten verringern die psychologische Hemmschwelle, neue Manöver auszuprobieren.
  • Preis-Leistungs-Verhältnis: In Kombination mit einem günstigen Empfänger bleibt der Gesamteinstiegspreis erschwinglich, was die Einstiegshürde für neue Hobbyisten senkt.
  • Alternative Positionierung: Für Piloten, die 4-Site- oder Eratix-ähnliche Profilmodelle in Betracht ziehen, bietet der TPX ein etwas anderes Fluggefühl mit EPP-Resilienz als prägendes Merkmal.
  • Verfügbarkeits-Sensitivität: Die starke frühe Nachfrage zeigt, dass das Modell schnell in der Community Anklang findet, auch wenn die regionale Lagerverfügbarkeit variieren kann.

Praktisch gesehen wird der TPX weniger als spezialisiertes Wettbewerbsgerät betrachtet, sondern mehr als ein „immer bereit“ Profilflugzeug – etwas, das im Auto bleiben kann, von rauem Boden aus betrieben wird und trotzdem zufriedenstellende Leistung liefert, selbst wenn der Pilot einfach fliegt.

Durafly Tundra TPX landet auf rauem Gras mit Tundra-Rädern und Landeklappen, die Schwebe- und Ballonverhalten zeigen

Für wen der Tundra TPX am besten geeignet ist

  • 3D-Lernende, die ein Profilmodell wollen, das reale Bedingungen und kleine Fehler toleriert, ohne sich extrem zerbrechlich anzufühlen.
  • Wiedereinsteiger, die etwas Spaßiges, Nachsichtiges und Einfaches zum Transportieren oder Lagern suchen.
  • STOL-Enthusiasten, die Klappen, kurze Landungen und Praxistauglichkeit auf rauem Untergrund schätzen, aber mehr Kunstflugfreiheit als bei einer traditionellen Bush-Plattform wollen.
  • Indoor-Event-Piloten mit Zugang zu größeren Veranstaltungsorten, die ein reaktionsschnelles „Power-out“-Verhalten bei einem 4S-Setup wünschen.

Der TPX richtet sich weniger an Piloten, die Höchstgeschwindigkeit suchen. Sein Design legt Wert auf Steuerbarkeit, Schwebeverhalten und Manövererholung statt auf reine Geschwindigkeit. Dieser Kompromiss ist bewusst: Es ist ein Flugzeug, das auf Gefühl und Reaktionsfreudigkeit ausgelegt ist, nicht auf Geradeausleistung.

FAQ

Macht der Tundra TPX auch Piloten ohne 3D-Erfahrung Spaß?
Ja. Der TPX ist nicht nur für fortgeschrittene Kunstflugmanöver gedacht. Sein geringes Gewicht, die Fähigkeit zum langsamen Flug und die nachsichtige EPP-Struktur machen ihn für Piloten angenehm, die einfach entspanntes Sportfliegen mit der Option auf 3D-Erkundungen im Laufe der Zeit wünschen.

Ist es praktisch, es im Auto oder Truck für schnelle Flüge mitzunehmen?
Ja. Sein Profil-Design, das abnehmbare Fahrwerk und die moderate Spannweite machen den Transport unkompliziert. Es erfüllt die Rolle eines „Schnell-zum-Flug“-Modells, das sich für spontane Sessions in kleineren Fluggebieten eignet.

Warum ist abnehmbares Fahrwerk bei einem Profilmodell wichtig?
Bei vielen flachen Schaumstoff-Designs kann festes Fahrwerk Transport und Lagerung erschweren. Abnehmbares Fahrwerk erhöht die Flexibilität, reduziert tägliche Handhabungsfrustration und unterstützt sowohl den Betrieb auf rauem Gelände als auch den kompakten Transport.

Ist er als stressfreier Gartenflieger geeignet?
Für viele Piloten ja. Bei moderaten Steuerwegen oder 3S-Leistung kann der TPX als kontrollierbares, vertrauensbildendes Flugzeug agieren. Seine Haltbarkeit verringert auch den Stress bei kleineren Missgeschicken.

Wie vergleicht er sich mit Eratix- oder 4-Site-ähnlichen Profilflugzeugen?
Der TPX gehört zu einer ähnlichen „Spaß-zuerst“-Profilkategorie, zeichnet sich aber durch EPP-Resilienz und Tundra-inspirierte STOL-Praxis aus. Er bietet ein etwas anderes Fluggefühl bei starker Steuerkontrolle.

Warum kann die Verfügbarkeit zwischen Regionen unterschiedlich erscheinen?
Der Lagerstatus kann je nach Lagerstandort und regionalem Vertriebszeitpunkt variieren. Der verlässlichste Indikator ist der Live-Bestand auf der Produktseite für die ausgewählte Region.

Verkauft sich dieses Modell schnell?
Die anfängliche Nachfrage war in mehreren Regionen stark. Wenn die Lagerverfügbarkeit begrenzt ist, empfiehlt es sich, die Verfügbarkeit eher früher als später zu prüfen.

Kann der Tundra TPX drinnen geflogen werden?
Ja – in der richtigen Umgebung. Mit einem Fluggewicht von 450–500g und besonders auf 4S ist es kein kleines Ultra-Mikro-Modell. Große Innenräume wie Sporthallen sind besser geeignet als enge Garagen. Auf 3S mit reduzierten Steuerwegen und diszipliniertem Gasgeben lässt es sich deutlich verlangsamen. Raumgefühl ist jedoch wichtig, da das Leistungsgewicht des Rumpfs schnelles Beschleunigen auf Befehl erlaubt.

Endgültiges Urteil

Der Durafly Tundra TPX überzeugt, weil er Haltbarkeit, Steuerbarkeit und Alltagstauglichkeit besser ausbalanciert als die meisten leichten Profilflugzeuge seiner Klasse.

Es ist nicht dafür ausgelegt, der leichteste Ultra-Mikro-Innenraum-Spezialist zu sein. Stattdessen ist es gebaut, um das Flugzeug zu sein, das Piloten tatsächlich fliegen – draußen unter realen Bedingungen, auf unebenem Boden oder in größeren Hallen – wo Vertrauen und Rückholkontrolle wichtiger sind als minimalstes Gewicht.

Bei reduzierten Steuerwegen und moderater Leistung schwebt und bremst es angenehm. Auf 4S mit höheren Ausschlägen verwandelt es sich in eine wirklich fähige 3D-Plattform. Diese Doppelnatur definiert den TPX.

Für Piloten, die die richtige Packungsgröße und XT30-Konfiguration für diesen Rumpf suchen, finden Sie hier die sorgfältig ausgewählten Akku-Optionen: Durafly Tundra TPX LiPo Akku Kollektion. Kurz gesagt, der TPX ist ein auf Haltbarkeit ausgelegtes Profilflugzeug mit echter Alltagstauglichkeit im Fokus.

Vorheriger Artikel GEPRC Cinebot35 O4 Pro Test: Auf dem Papier schwer, in der Luft besser

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Kommentare müssen genehmigt werden, bevor sie erscheinen

* Pflichtfelder

CNHL Lipo Batterien

CNHL zielt darauf ab, hochwertige Li-Po-Akkus und RC-Produkte für alle Hobby-Enthusiasten mit ausgezeichnetem Kundenservice und wettbewerbsfähigen Preisen bereitzustellen

ALLE ANSEHEN
TOP