Der Redcat SixtyFour-18 bringt einen der bekanntesten Stile der amerikanischen Custom-Car-Kultur auf eine überraschend kleine RC-Plattform. Dieser hüpfende Lowrider im Maßstab 1:18 basiert auf einem offiziell lizenzierten Chevrolet Impala SS von 1964 und kann einzelne Räder anheben, auf drei Rädern manövrieren, die Front anheben und langsam cruisen, während sich seine Federung dabei verstellt.
Mit einer Länge von gerade einmal 297 mm ist er deutlich kleiner als Redcats ursprünglicher SixtyFour im Maßstab 1:10. Die kompakteren Abmessungen bedeuten jedoch nicht, dass er weniger Tricks beherrscht. In einer wichtigen Hinsicht bietet der SixtyFour-18 sogar mehr Kontrolle über die Federung als sein größerer Vorgänger.
Was unterscheidet diesen Impala im Miniaturformat also von einem gewöhnlichen RC-Auto? Wie funktioniert sein Hüpfsystem mit fünf Servos? Und ist der Preis von 299,99 $ gerechtfertigt? Sehen wir uns die Technik, das Fahrerlebnis, die Details im Maßstab und die praktischen Aspekte an, die den Redcat SixtyFour-18 ausmachen.

Was ist der Redcat SixtyFour-18?
Der SixtyFour-18 ist ein fahrfertiges RC-Lowrider-Modell mit Zweiradantrieb, das dem Chevrolet Impala SS von 1964 nachempfunden ist. Statt auf Beschleunigung, Geländetauglichkeit oder Rundenzeiten zu setzen, lässt es die charakteristischen Karosseriebewegungen echter Lowrider nachbilden.
Ein herkömmlicher RC-Tourenwagen ist darauf ausgelegt, stabilen Kontakt zur Straße zu halten. Der SixtyFour-18 verfolgt fast den gegenteiligen Ansatz. Seine Federung lässt sich bewusst verstellen, sodass Fahrer die Haltung des Autos verändern und über spezielle Bedienelemente am Sender dramatische Bewegungen ausführen können.
Zu seinen bekanntesten Tricks gehören:
- Hüpfen mit der Front: die Fahrzeugfront anheben und absenken.
- Fahrt auf drei Rädern: eine Ecke anheben, um die typische Lowrider-Haltung zu erzeugen.
- Unabhängige Einstellung der Federung: die vorderen und hinteren Ecken einzeln steuern.
- Tiefgelegtes Cruisen: die Karosserie für den klassischen Lowrider-Look absenken.
- Veränderungen der Fahrzeughöhe während der Fahrt: die Federungshöhe bei langsamer Fahrt anpassen.
Das Ergebnis erinnert eher an ein interaktives Custom-Car im Miniaturformat als an ein herkömmliches, leistungsorientiertes RC-Fahrzeug. Sein Reiz liegt im Timing, in der Präsentation, den Federungsbewegungen und dem unverwechselbaren Charakter des Impala selbst.
Warum der Chevrolet Impala SS von 1964 die natürliche Wahl für einen Lowrider ist
Der Chevrolet Impala von 1964 ist zu einem der prägenden Fahrzeuge der Lowrider-Kultur geworden. Seine lange Karosserie, die breite Proportionierung, die markante Dachlinie und die zahlreichen Chromdetails bieten die ideale Grundlage für individuelle Lackierungen, Speichenräder, einstellbare Federung und dramatische Änderungen der Bodenfreiheit.
Beim Lowriding geht es nicht nur darum, ein Auto näher über die Straße zu legen. Es ist eine Form automobilen Handwerks, bei der Individualisierung, Präsentation und kontrollierte Bewegung im Mittelpunkt stehen. Maßgeschneiderte Innenräume, detaillierte Zierleisten, markante Räder und spezielle Fahrwerkskonfigurationen gehören alle zum Erlebnis.
Der SixtyFour-18 fängt mehrere dieser typischen optischen Merkmale im Miniaturformat ein. Seine lizenzierte Karosserie verfügt über Stoßfänger im Chromlook, Kühlergrill- und Zierleistendetails, Außenspiegel, Türgriffe, eine Innenraumgestaltung und Weißwandreifen auf Lowrider-Rädern.
Diese Details sind wichtig, denn das Fahrzeug wird mindestens genauso oft bewundert wie bewegt. Selbst im geparkten Zustand hat es die Proportionen und Ausstrahlung eines maßstabsgetreuen Custom-Impalas und nicht die eines beliebigen RC-Chassis mit einer dekorativen Karosserie.
Das Konzept hat auch einen nostalgischen Reiz. Kleine hüpfende Lowrider-Spielzeuge und selbstgebaute motorisierte Modellautos gibt es schon seit Jahrzehnten, aber der SixtyFour-18 verbindet dieses Erlebnis mit modernem proportionalem Fahrverhalten und einem speziellen Mehrfunksender.
Fünf Servos, vier Federungssteuerungen: So funktioniert das Hopping-System
Das mechanische Herzstück des SixtyFour-18 ist seine Anordnung mit fünf Servos. Vier Servos betätigen die einstellbare Federung, während ein fünfter die Lenkung übernimmt. Diese Anordnung gibt dem Fahrer Kontrolle über die Fahrzeuglage, statt lediglich zwischen hoher und niedriger Bodenfreiheit umzuschalten.
| Lenkservo | 1 Servo für die Vorderradlenkung |
| Vorderradfederung | 2 Mikroservos zum unabhängigen Anheben des linken und rechten Vorderrads |
| Hinterradfederung | 2 Servos zur unabhängigen Steuerung der Höhe der Hinterradfederung |
| Insgesamt | 5 Servos |
| Antriebssystem | Bürstenmotor, zentrales Getriebe, Antriebswelle und Hinterachse |

Unabhängiges Anheben der Vorderräder verändert alles
Die wichtigste Verbesserung gegenüber dem ursprünglichen SixtyFour im Maßstab 1:10 ist die Möglichkeit, das linke und rechte Vorderrad unabhängig voneinander anzuheben. Beim größeren SixtyFour kommt ein einzelner Hebeaktuator an der Vorderachse zum Einsatz, während der kleinere SixtyFour-18 für jede vordere Ecke einen eigenen Mikroservo hat.
Dieser Unterschied erweitert die Anzahl der möglichen Fahrzeugstellungen. Statt beim Anheben die gesamte Vorderachse als Einheit zu behandeln, kann der Fahrer eine vordere Ecke anheben, sie mit der Hinterradfederung ausbalancieren oder mehrere Ecken für ausdrucksstärkere Bewegungen aufeinander abstimmen.
Auch die Hinterradfederung lässt sich links und rechts unabhängig steuern. Zusammen ermöglichen die vier Federungsservos dem SixtyFour-18, auf Befehl verschiedene Lowrider-Posen einzunehmen.
Ist das ein echter hydraulischer Lowrider?
Die Bewegung ahmt den Effekt einer hydraulischen Lowrider-Federung nach, aber das RC-Auto enthält weder eine Miniatur-Hydraulikpumpe noch einen Flüssigkeitsbehälter oder Hydraulikzylinder. Seine Bewegungen werden von elektrisch angetriebenen Servos und mechanischen Gestängen erzeugt.
Dieser Ansatz ergibt im Maßstab 1:18 Sinn. Die Servosteuerung ist kompakt, zuverlässig reproduzierbar und eignet sich für ein tragbares Ready-to-Run-Fahrzeug. Gleichzeitig erzeugt sie die charakteristische Bewegung, die einen hüpfenden Lowrider ausmacht.
So lässt du den Redcat SixtyFour-18 hüpfen und auf drei Rädern fahren
Erfolgreiches Hüpfen bedeutet nicht einfach, alle Bedienelemente der Aufhängung bis zum Anschlag zu betätigen. Das Zusammenspiel zwischen der Höhe der hinteren Aufhängung und der Bewegung der Front spielt eine wichtige Rolle dabei, wie sich das Auto hebt und wieder absenkt.
So gelingt ein sauberes Hüpfen mit der Front
- Stelle das Fahrzeug auf eine ebene, glatte Fläche mit genügend Platz um die vordere Stoßstange und die hintere Aufhängung.
- Hebe die hintere Aufhängung an, um die Ausgangsposition fürs Hüpfen einzustellen.
- Aktiviere die Steuerung für das Hüpfen der Front und beobachte, wie sich die Frontpartie hebt und wieder absenkt.
- Bleibt die Front angehoben oder stützt sich das Fahrzeug auf seinem hinteren Aufbau ab, senke die hintere Aufhängung etwas ab.
- Passe das Timing und die Höhe des Hecks in kleinen Schritten an, bis die Bewegung kontrollierter und gleichmäßiger wird.
Wichtig ist die Höhe des Hecks. Wird das Heck auf die höchstmögliche Position angehoben, kann das verhindern, dass sich die Front wieder absenkt. Eine etwas niedrigere Position des Hecks kann für einen gleichmäßigeren Hüpfzyklus sorgen.
Das liegt in erster Linie an der Fahrwerksgeometrie und der Gewichtsverteilung und ist kein Grund, sofort den akku auszutauschen oder die Servos zu verändern.

Bewegung auf drei Rädern und Feineinstellung
Die Bewegung auf drei Rädern ist einer der typischen optischen Tricks eines Lowriders. Durch die koordinierte Steuerung der einzelnen Aufhängungselemente kann der SixtyFour-18 eine Ecke anheben und so die bekannte diagonale Karosserielage erzeugen.
Mit den unabhängigen Bedienelementen sind kleine Anpassungen möglich. Wenn ein Hinterrad an der Karosserie schleift oder das Auto beim Fahren in angehobener Position unerwartet zieht, senke die betreffende Ecke der Aufhängung ab, bis sich das Rad frei dreht. Durch eine Anpassung des Endpunkts am Sender lässt sich die Bewegung ebenfalls begrenzen.
Übe keinen Druck auf die Aufhängung aus, wenn sie ihren mechanischen Anschlag erreicht hat, und fahre nicht weiter, wenn ein Reifen schleift. Dadurch werden die kleinen Servos und Gestänge unnötig belastet.
Der Sechskanal-Sender LR6-18 im Überblick
Der SixtyFour-18 wird mit dem kompakten Sechskanal-Funksystem LR6-18 geliefert, das speziell für seine Lowrider-Funktionen entwickelt wurde. Im Vergleich zum größeren SixtyFour-Sender ist das kleinere Funkgerät leichter zu transportieren und bietet dennoch spezielle Bedienelemente für die Bewegung der Aufhängung.
Die Bedienelemente auf der linken Seite steuern die vordere Aufhängung, die auf der rechten Seite die hintere. Mit den einzelnen Bedienelementen lassen sich die entsprechenden Ecken anheben oder absenken, während die speziellen Seitentasten die gekoppelte Bewegung der Aufhängung ermöglichen.
Werden beide Tasten für das gekoppelte Anheben gedrückt, werden die vordere und hintere Aufhängung gleichzeitig angehoben und sorgen für eine hohe Fahrposition.
Modus 1 vs. Modus 2
Der Sender verfügt über zwei Betriebsmodi, die das Verhalten der mittleren Funktionstasten ändern.
| Modus | Funktion der mittleren Taste | Beste Verwendung |
|---|---|---|
| Modus 1 | Gibt die ausgewählte vordere oder hintere Hubposition kurzzeitig frei | Manuelle Steuerung der Aufhängung und individuelle Hüpfroutinen |
| Modus 2 | Bietet über die mittleren Bedienelemente eine voreingestellte Dreirad-Funktion | Praktische Dreirad-Vorführungen |
Um den Modus zu wechseln, schalte den Sender aus, halte beide mittleren Funktionstasten gedrückt und schalte den Sender wieder ein, während du die Tasten gedrückt hältst. Ein einzelner Signalton zeigt Modus 1 an, zwei Signaltöne zeigen Modus 2 an.
Modus 1 ist nützlich, wenn du den Zeitpunkt der Aufhängungsbewegungen direkter steuern möchtest. Modus 2 erleichtert es, eine markante Dreirad-Pose auszulösen, ohne jede Ecke manuell koordinieren zu müssen.

Technische Daten des Redcat SixtyFour-18
Der SixtyFour-18 kombiniert eine kleine Plattform mit Zweiradantrieb und eine speziell für die Bewegung der Aufhängung ausgelegte Elektronik. Hier sind die wichtigsten technischen Daten, anhand derer sich das Fahrzeug beurteilen lässt.
| Modell | Redcat SixtyFour-18 |
| Lizenzierte Karosserie | 1964 Chevrolet Impala SS |
| Maßstab | 1/18 |
| Länge | 297 mm |
| Breite | 110 mm |
| Höhe | 65 mm |
| Radstand | 167 mm |
| Antriebssystem | 2WD, Vorwärts- und Rückwärtsfahrt |
| Motor | Bürstenmotor |
| ESC / Empfänger | 10 A, Bürstenmotor, 2-in-1, 2S, 6 V BEC |
| Servos | Insgesamt 5 |
| Sender | LR6-18 mit sechs Kanälen |
| Akku | 7,4V 750 mAh 2S LiPo, im Lieferumfang enthalten |
| Ladegerät | USB-Ladegerät, im Lieferumfang enthalten |
| Trockengewicht | 685 g |
| Karosseriebefestigung | Magnetische hintere Befestigungen mit vorderen Positionierungslaschen |
| Beleuchtung | Vorinstallierte LED-Beleuchtung |
| Zusätzlich benötigte Artikel | 4 AA-akkus für den Sender |
Redcat SixtyFour-18 vs. SixtyFour 1/10: Welchen solltest du kaufen?
Der SixtyFour-18 ist mehr als eine verkleinerte Version des ursprünglichen SixtyFour. Beide Modelle sprechen dieselben Lowrider-Fans an, bieten jedoch unterschiedliche Vorteile in Bezug auf Größe, Elektronik und Steuerung der Aufhängung.
| Merkmal | SixtyFour-18 | SixtyFour 1/10 |
|---|---|---|
| Maßstab | 1/18 | 1/10 |
| Länge | 297 mm | Ca. 519 mm |
| Steuerung des Frontlifts | Unabhängig links / rechts | Kombinierter Frontlift |
| Servos der Aufhängung | 4 | 3 |
| Standardakku | 2S 750 mAh LiPo | 7,2 V 3800 mAh NiMH |
| LED-Beleuchtung | Vorinstalliert | Optionales Upgrade bei der ursprünglichen Konfiguration |
| Beste Umgebung | Schreibtisch, Ausstellungen in Innenräumen, kompakte Shows | Größere Ausstellungen und Präsentationen im Maßstab |

Gründe für den 1/18 SixtyFour
Das kleinere Modell ist besonders attraktiv, wenn Stauraum, Mobilität und die bequeme Nutzung in Innenräumen wichtig sind. Es lässt sich zusammen mit anderen RC-Fahrzeugen im Kleinmaßstab transportieren und an Orten ausstellen, an denen das größere Auto unpraktisch wäre.
Die unabhängige Vorderradaufhängung bietet außerdem einen echten funktionalen Vorteil. Wenn das Experimentieren mit verschiedenen Lowrider-Positionen einen Teil des Reizes ausmacht, bietet der SixtyFour-18 Steuerungsmöglichkeiten, die nicht einfach vom größeren Modell übernommen wurden.
Gründe für den 1/10 SixtyFour
Das ursprüngliche Modell ist weiterhin für Enthusiasten interessant, die ein größeres Fahrzeug bevorzugen. Es wirkt in einer Ausstellung eindrucksvoller, bietet mehr Möglichkeiten für Details im größeren Maßstab und vermittelt das besondere Fahrgefühl eines stattlichen RC-Lowriders.
Letztlich geht es weniger darum, welches Auto allgemein besser ist, sondern vielmehr darum, wie Sie es nutzen möchten. Der SixtyFour-18 punktet mit Zugänglichkeit und kompakter Leistung; das Modell im Maßstab 1/10 setzt auf Größe und Präsenz.
Wie schnell ist der Redcat SixtyFour-18?
Bei einem kurzen Geschwindigkeitstest im Freien erreichte der SixtyFour-18 etwa 2 mph (3,2 km/h). Nach den Maßstäben herkömmlicher RC-Autos ist das extrem langsam, doch Geschwindigkeit ist nicht der Zweck dieses Modells.
Ein hüpfender Lowrider profitiert von kontrollierten, gezielten Bewegungen. Langsames Fahren erleichtert Fahrwerkstricks, die Präsentation der Fahrzeughaltung und die Abstimmung der Lenkung auf Höhenveränderungen.
Stellen Sie sich das Auto als bewegliches Ausstellungsstück vor, das mit seiner Umgebung interagieren kann. Ein Schreibtisch, ein glatter Innenraumboden, eine Theke im Hobbyladen oder eine Miniatur-Straßenszene bieten eine ansprechende Fahrumgebung, ohne dass eine eigene RC-Strecke erforderlich ist.
Auch die niedrige Geschwindigkeit unterscheidet den SixtyFour-18 von kleinen RC-Driftautos. Beide machen auf begrenztem Raum Spaß, doch ein Driftauto ist auf kontrolliertes Rutschen der Reifen und Kurvenfahrten ausgelegt. Beim SixtyFour-18 stehen die Karosseriehaltung, die Fahrwerksbeweglichkeit und das Hüpfen im Mittelpunkt.
Akku, Gewichtsverteilung und Fahrzeit
Der SixtyFour-18 wird mit einem 7,4V-750-mAh-2S-LiPo-akku und einem USB-Ladegerät geliefert. Der akku ist hinten am Chassis montiert, wo sein Gewicht zur Gewichtsverteilung des Fahrzeugs beiträgt.
Diese Anordnung ist wichtig, weil das Hüpfen aus dem Zusammenspiel von Fahrwerksbetätigung, mechanischer Hebelwirkung und Fahrzeugbalance entsteht. Das Auto ist stark hecklastig und verfügt über zusätzliches Heckballastgewicht, das dazu beiträgt, die Vorderachse anzuheben.
Die Auswahl des Akkus unterscheidet sich daher von der Aufrüstung eines herkömmlichen RC-Hochgeschwindigkeitsautos. Eine höhere Kapazität kann zwar mehr gespeicherte Energie bereitstellen, doch unnötiges Gewicht oder eine veränderte Position des akkus können das Fahrverhalten beim Hüpfen beeinflussen.
Sollten Sie den serienmäßigen 750-mAh-Akku aufrüsten?
Wer einen zusätzlichen akku möchte, sollte zuerst auf einen passenden Standard-2S-LiPo mit geeigneten Abmessungen, passender Steckerkonfiguration und geeignetem Gewicht achten.
Eine kompakte 900-mAh-Option bietet bei gleicher Spannung 20 % mehr Nennkapazität als ein 750-mAh-akku. Das CNHL MiniStar 900-mAh-2S-30C-LiPo-Doppelpack ist beispielsweise etwa 55 × 30 × 12 mm groß und wiegt rund 39 g.
Es handelt sich um einen kompakten Kandidaten mit höherer Kapazität, nicht um einen nachweislich direkt passenden Ersatz. Vor der Verwendung sollten Anschluss, Polarität, verfügbarer Platz und Auswirkungen auf die Gewichtsverteilung überprüft werden. Dasselbe gilt für jeden Akku aus dem Zubehörmarkt: akku.
Eine vollständige Übersicht zur Auswahl von akkus finden Sie in unserer 2S-LiPo-akku-Kollektion für den Redcat SixtyFour-18. In unserer Redcat-RC-akku-Kollektion finden Sie außerdem akkuss für andere Modelle.
Vier Farben, magnetische Karosseriebefestigung und Details im Maßstab
Der SixtyFour-18 ist in vier Serienfarben erhältlich: Rot, Blau, Lavendel und Orange. Bei allen kommen dasselbe Chassis und dieselbe Elektronik zum Einsatz. Die Farbwahl ist daher vor allem eine Frage des Aussehens und des persönlichen Stils.
| Farbe | Redcat-Teilenummer |
|---|---|
| Rot | RER44937 |
| Blau | RER44935 |
| Lavendel | RER44936 |
| Orange | RER44938 |
Die Karosserie besteht aus Polycarbonat und verfügt über separate Detailteile. So verbindet sie eine leichte Bauweise mit einer aufwendig gestalteten Außenoptik. Zierleisten in Chromoptik, dekorierte Innenraumelemente, Weißwandreifen und Lowrider-Räder sorgen für das unverwechselbare Erscheinungsbild eines individuell gestalteten Impala.
Die Karosserie verfügt außerdem über eine praktische magnetische Befestigung. Das Heck wird magnetisch gesichert, während die Front über eine Laschen-Schlitz-Verbindung fixiert wird. Zum Abnehmen wird zuerst das Heck gelöst, danach vorsichtig die Front. Vor dem vollständigen Abheben der Karosserie muss die LED-Verkabelung vorsichtig getrennt werden.
Die LED-Beleuchtung ist bereits installiert und macht das Fahrzeug besonders attraktiv für Präsentationen in Innenräumen bei gedämpftem Licht und für abendliche Miniatur-Stadtszenen.

Individualisierungs- und Upgrade-Potenzial
Ein maßstabsgetreuer Lowrider eignet sich geradezu für die individuelle Gestaltung. Lackierung, Grafiken, Raddesign, Innenraumdetails und sorgfältig ausgewähltes Zubehör tragen zu einem unverwechselbaren Erscheinungsbild bei.
Für den SixtyFour-18 gehören dekorative Grafiken zu den am einfachsten umzusetzenden Individualisierungsideen. Umfangreichere Umbauten, etwa alternative Karosserien oder andere Räder, erfordern die Berücksichtigung von Befestigungspunkten, Radstand, Einpresstiefe und Freigängigkeit der Federung.
Servo-Upgrades könnten auch für erfahrene RC-Bauer interessant sein, die mit dem Ansprechverhalten der Federung experimentieren möchten. Ein höheres Nennmoment allein garantiert jedoch keinen größeren Hüpfer. Servomaße, Betriebsspannung, Stellweg, Einbaugeometrie, Gestängestabilität und Leistungsfähigkeit der serienmäßigen Elektronik müssen gemeinsam berücksichtigt werden.
Da das Chassis mehrere kleine Aktuatoren und bewegliche Komponenten enthält, kann selbst eine scheinbar einfache Änderung mehr als einen Teil des Fahrwerks beeinflussen. Besitzer sollten zunächst eine zuverlässige Standardeinstellung finden, bevor sie mechanische Änderungen vornehmen.
Ist der Redcat SixtyFour-18 $299.99 wert?
Für ein RC-Fahrzeug im Maßstab 1/18 ist der SixtyFour-18 nicht günstig. Mit einem Einführungspreis von US $299.99 kostet er deutlich mehr als viele kleine, sofort fahrbereite RC-Autos, darunter einige, die wesentlich schneller sind.
Wer ihn jedoch nur nach seiner Größe und Höchstgeschwindigkeit beurteilt, übersieht vieles von dem, was dieses Fahrzeug zu bieten hat. Sein Wert liegt in der ungewöhnlichen Kombination aus lizenziertem Design im Maßstab, Fahrwerkssteuerung mit fünf Servos, unabhängigem Anheben der Vorderräder, vorinstallierter Beleuchtung, einem speziellen Sechs-Kanal-Sender und sofortiger Fahrbereitschaft.
Wem wird er am besten gefallen?
- Lowrider-Fans: alle, die sich für die besondere Kultur, das Aussehen und die Fahrwerkstricks klassischer Custom Cars interessieren.
- Sammler von 1964er Impalas: Fans, die ein detailreiches lizenziertes Modell schätzen, das sich auch bewegen und vorführen lässt.
- RC-Fans im Kleinmaßstab: Hobbyisten, die ein ungewöhnliches Indoor-Fahrzeug jenseits von Crawlern und Driftwagen suchen.
- Individualisierungsfans: Modellbauer, die sich für maßstabsgetreue Grafiken und Details sowie sorgfältig geplante mechanische Verbesserungen interessieren.
- Besitzer eines SixtyFour: Sammler, die eine mobilere Ergänzung mit unabhängiger Steuerung der Vorderradaufhängung suchen.
Wer könnte etwas anderes bevorzugen?
Wenn Höchstgeschwindigkeit, lange Fahrten im Freien, Driften oder Geländetauglichkeit für dich an erster Stelle stehen, bietet ein herkömmliches RC-Auto für deine Bedürfnisse wahrscheinlich mehr fürs Geld.
Der SixtyFour-18 ist ein Spezialfahrzeug. Er soll das Erlebnis nachbilden, einen hüpfenden Miniatur-Lowrider zu steuern. Wer an dieser besonderen Form des automobilen Ausdrucks Freude hat, kann den Preis leichter nachvollziehen. Wer ein schnelles RC-Auto sucht, ist in dieser Kategorie wahrscheinlich falsch.
Häufige Fragen zum Redcat SixtyFour-18
Hüpft der Redcat SixtyFour-18 wirklich?
Ja. Seine Servos an der Vorderachse können das Vorderteil anheben und absenken, um Hüpfer auszuführen. Die Höhe der Hinterradaufhängung beeinflusst, wie das Auto abhebt und wieder aufsetzt. Deshalb sind die Einstellung und das Timing entscheidend.
Kann der SixtyFour-18 Dreiradbewegungen ausführen?
Ja. Über die unabhängige Fahrwerkssteuerung kann das Auto eine Dreiradstellung einnehmen. Im zweiten Modus des Senders gibt es außerdem eine praktische Voreinstellungsfunktion.
Verwendet der SixtyFour-18 echte Hydraulik?
Nein. Mit elektronisch gesteuerten Servos und mechanischen Gestängen bildet es das Aussehen und die Bewegungen eines hydraulischen Lowriders nach.
Wie schnell ist der Redcat SixtyFour-18?
Bei einem kurzen Geschwindigkeitstest wurden etwa 2 mph (3,2 km/h) erreicht. Das Fahrzeug ist vor allem für langsames Fahren und die Leistung der Aufhängung ausgelegt, nicht auf Geschwindigkeit.
Welchen akku verwendet der Redcat SixtyFour-18?
Im Lieferumfang sind ein 2S-LiPo-akku mit 7,4V und 750 mAh sowie ein USB-Ladegerät enthalten. Ersatz-akkus müssen den Spannungsanforderungen des Fahrzeugs für 2S entsprechen. Achte bei der Auswahl auf den Anschluss, die Abmessungen und das Gewicht.
Eignet sich der SixtyFour-18 zum Fahren in Innenräumen?
Ja. Dank seiner kompakten Abmessungen und des langsamen Betriebs eignet sich das Fahrzeug besonders für glatte Oberflächen in Innenräumen. Verwende eine freie, ebene Fläche, damit die Karosserie nicht beschädigt und die Aufhängung beim Hüpfen nicht überlastet wird.
Sind die Scheinwerfer enthalten?
Ja. Der SixtyFour-18 ist ab Werk mit LED-Beleuchtung ausgestattet. Überprüfe beim Abnehmen oder Wiederanbringen der Karosserie den Anschluss der Beleuchtung.
Ist der SixtyFour-18 sofort einsatzbereit?
Ja. Das Fahrzeug wird montiert und mit Sender, 2S-LiPo-akku und USB-Ladegerät geliefert. Für den Sender werden vier AA-akkus benötigt.
Fazit: Ein kleiner Lowrider mit unverwechselbarem Charakter
Der Redcat SixtyFour-18 überzeugt, indem er sich auf etwas konzentriert, das die meisten RC-Autos gar nicht erst versuchen: die Aufhängung selbst zum Hauptattraktion zu machen. Die offiziell lizenzierte Karosserie des Chevrolet Impala SS von 1964 sorgt für den klassischen Look, während das Fünf-Servo-System die Freiheit bietet, mit Hüpfen, Dreiradbewegungen und sorgfältig kontrollierten Änderungen der Fahrzeughöhe zu experimentieren.
Zu den überzeugendsten Vorteilen zählen die kompakten Abmessungen, das unabhängige Anheben der Vorderräder, die sofort fahrbereite Elektronik und die Möglichkeit, Lowrider-Bewegungen auch auf kleinem Raum zu genießen.
Die größten Kompromisse liegen ebenfalls auf der Hand: Das Fahrzeug ist langsam, auf einen speziellen Zweck ausgelegt und für seine Größe relativ teuer. Diese Einschränkungen lassen sich jedoch leichter akzeptieren, wenn man das Auto als Lowrider-Erlebnis im Miniaturformat und nicht als herkömmliches RC-Performance-Fahrzeug versteht.
Für Sammler, Lowrider-Fans und RC-Hobbyisten, die detaillierte mechanische Bewegungen lieben, eröffnet der SixtyFour-18 eine ganz neue Dimension in der Welt der RC-Modelle im Kleinformat.
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