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Skynetic P-12E 1100 mm Testbericht: Flugleistung, Einrichtung & Details aus dem Goldenen Zeitalter

Test der Skynetic P-12E 1100 mm: Flugleistung, Setup & Golden-Age-Details

Die Skynetic P-12E 1100 mm fällt auf, noch bevor sie den Boden verlässt. Statt einen weiteren bekannten WWII-Jäger oder Trainer neu aufzulegen, hat Skynetic einen deutlich selteneren amerikanischen Jagd-Doppeldecker aus der Vorkriegszeit gewählt und leuchtende Vorkriegsfarben, übereinander angeordnete Tragflächen und die Optik eines Sternmotors mit einem praktischen modernen bürstenlosen 4S-Antrieb kombiniert.

Das Ergebnis ist nicht einfach nur ein langsamer Scale-Cruiser. Die P-12E kann sanft geflogen werden, aber ihr 3636-900Kv-Motor und das 4S-Setup liefern auch genug Leistung für Loopings, Rollen, Stall Turns, Rückenflugpassagen, Trudeln, Snap Rolls und sogar Messerflug. Dadurch ist ihr Flugcharakter deutlich vielseitiger, als es ihr Golden-Age-Erscheinungsbild vermuten lässt.

Die Einstellung ist weiterhin wichtig, besonders beim akkugewicht und beim Schwerpunkt. Skynetic gibt einen 4S-2200–3000-mAh-LiPo mit XT60 vor. Die Flughinweise des Herstellers zeigen jedoch, dass das tatsächliche Gewicht des akkus und seine Position in Längsrichtung ebenso wichtig sein können wie seine Kapazität. Diese Vorstellung behandelt das Flugzeug selbst, seinen Zusammenbau, sein Flugverhalten und die praktische Einstellung, ohne die Diskussion in einen akkuvergleich ausufern zu lassen.

Skynetic P-12E 1100 mm auf einen Blick

Spezifikationen Skynetic P-12E
Produktnummer SKY1071-001
Konfiguration PNP
Scale 1/8.3
Spannweite 1100 mm / 43,3"
Länge 748 mm / 29,4"
Motor Bürstenloser 3636-900Kv-Motor
Regler Bürstenloser 40-A-Regler mit 5V / 3A BEC
Propeller 11 × 6 Zweiblatt
akku 4S 14,8V 2200–3000 mAh LiPo, XT60
Fluggewicht Ca. 1420–1530 g einschließlich akku
Schwerpunkt 75 mm hinter der Nasenkante der oberen Tragfläche an der Flügelwurzel
Material EPO-Schaumstoff
Schwierigkeitsgrad Fortgeschritten
Klappen Nein
Beleuchtung Integrierte LED-Beleuchtung

Warum sich die Skynetic P-12E von den üblichen RC-Warbirds unterscheidet

Ein Teil des Reizes der Skynetic P-12E liegt einfach darin, dass das Vorbild frisch und ungewöhnlich wirkt. Die ausgewachsene Boeing P-12E war ein Jagd-Doppeldecker des U.S. Army Air Corps aus den frühen 1930er-Jahren. Dadurch besitzt dieses 1100-mm-RC-Modell eine Silhouette und einen Charakter, die sich deutlich von den WWII-Jägern unterscheiden, die man auf dem Flugplatz häufiger sieht.

Dadurch erhält das RC-Modell sofort eine andere visuelle Identität als die von Tarnlackierungen dominierten WWII-Jäger, die viele Warbird-Programme prägen. Die gelbe obere Tragfläche, grüne Akzente und die von der 6th Pursuit Squadron inspirierten Markierungen machen das Flugzeug sowohl am Boden als auch aus der Entfernung in der Luft leicht erkennbar.

Skynetic P-12E 1100 mm Golden-Age-RC-Doppeldecker mit gelber Tragfläche und Jagdmarkierungen aus der Vorkriegszeit

Die P-12E füllt eine weniger dicht besetzte Nische im heutigen Schaumstoff-RC-Markt. Ihr Jagd-Doppeldecker-Layout aus der Vorkriegszeit, die sichtbare Optik eines Sternmotors und die leuchtenden Militärmarkierungen verleihen ihr einen Charakter, der sich sofort von den vertrauteren WWII-Jägern und Doppeldeckern im Trainerstil unterscheidet. Für Piloten, die ein Scale-Flugzeug möchten, das nicht wie eine weitere Variante eines bereits häufig vertretenen Vorbilds aussieht, ist diese Eigenständigkeit ein wesentlicher Teil des Reizes.

Maßstabsgetreue Details verleihen der P-12E echte Flugplatzpräsenz

Die P-12E verlässt sich bei ihrer maßstabsgetreuen Wirkung nicht allein auf die Lackierung. Angeformte Panel- und Oberflächendetails, sichtbare Rippenstrukturen auf der oberen Tragfläche, nietenartige Details, ein Dummy-Sternmotor, eine Pilotenfigur und eine Windschutzscheibe bieten auch aus der Nähe viel zu entdecken.

Maßstabsgetreue Details der Skynetic P-12E mit Dummy-Sternmotor, Cockpitpilot, Flächenrippen und Oberflächendetails

Die integrierte LED-Beleuchtung verleiht dem Modell zusätzliche Präsenz, ohne seinen grundlegenden Charakter zu verändern. Auch das starre Hauptfahrwerk und das lenkbare Spornrad passen besser zur zeitgenössischen Optik als ein modernes Einziehfahrwerk.

Mit einer Spannweite von 1100 mm ist die P-12E groß genug, damit die Proportionen und Markierungen des Doppeldeckers wirkungsvoll zur Geltung kommen, und zugleich kompakt genug, um deutlich leichter zu transportieren zu sein als ein Modell der Golden Age im Großmaßstab.

Wie schwierig ist die Montage der Skynetic P-12E?

Die P-12E ist ein PNP-Flugzeug und kein nahezu flugfertiger Bausatz, daher ist der größte Teil der Elektronik bereits installiert. Die Montage umfasst hauptsächlich das Anbringen und Sichern der Flugzeugkomponenten, das Anschließen der Steuerungen und Beleuchtung, den Einbau Ihres Empfängers sowie die vollständige Einrichtung der Fernsteuerung.

Das Hauptfahrwerk wird von unten am Rumpf montiert, gefolgt von den zugehörigen Streben. Anschließend wird die Höhen- und Seitenrudereinheit in das Heck eingesetzt. Beim Anbringen des Seitenruders muss dabei die Anlenkung des Spornrads korrekt ausgerichtet werden.

Montage der oberen und unteren Tragfläche

Die untere Tragfläche wird zuerst in Position verschraubt. Anschließend werden die zentralen Baldachinstreben in die vorbereiteten Aufnahmen am Rumpf eingesetzt. Danach wird die obere Tragfläche in Position gebracht und leicht nach hinten geschoben, um sie zu verriegeln, bevor ihre oberen Befestigungselemente angezogen werden.

Ein lohnenswertes Montagedetail ist, die oberen Flächenbefestigungspunkte nicht zu fest anzuziehen. Der Rumpf besteht aus Schaumstoff, sodass übermäßiger Schraubendruck das umliegende Material zusammendrücken kann, anstatt die Struktur wirklich sicherer zu machen.

Die Flächenverkabelung sorgfältig verlegen

An jeder Flächenseite verlaufen Kabel für die Querruder- und die Beleuchtungsanlage. Diese Leitungen werden am hinteren Bereich der Baldachinstruktur nach unten geführt und mit den mitgelieferten Kabelbindern befestigt. Eine saubere Kabelführung ist wichtig, da der Kabinenbereich so ausgelegt ist, dass die Kabel ausreichend Platz haben, ohne einen bündigen Sitz zu verhindern.

Das Höhenruder nicht nach Augenmaß „korrigieren“

Ein Montagedetail verdient besondere Aufmerksamkeit: Wenn das Höhenruder korrekt eingestellt ist, kann es von der Seite so wirken, als stünde es im Vergleich zu dem, was ein Pilot optisch erwarten würde, leicht auf Tiefe. Dieses Erscheinungsbild ist beabsichtigt. Stellen Sie die Ruderfläche gemäß der Anleitung ein, anstatt anzunehmen, dass eine optisch vollständig ebene Ausrichtung korrekt sein muss.

Wie fliegt sich die Skynetic P-12E?

Die größte Stärke der P-12E besteht darin, dass sie auf zwei sehr unterschiedliche Arten geflogen werden kann. Bei niedriger Leistung wirkt sie beim entspannten Fliegen von Platzrunden, bei sanften Kurven mit Querneigung und bei weiten „Dawn-Patrol“-Vorbeiflügen völlig in ihrem Element. Die Doppeldecker-Silhouette und die helle obere Tragfläche machen diese Art des vorbildgetreuen Fliegens optisch besonders wirkungsvoll.

Wenn Sie jedoch Gas und Steuereingaben stärker einsetzen, zeigt das Flugzeug deutlich mehr sportliche Fähigkeiten, als sein Vintage-Erscheinungsbild vermuten lässt.

Skynetic P-12E, ein 1100-mm-Doppeldecker, der mit 4S-Leistung in geringer Höhe vorbildgetreu vorbeifliegt

Entspanntes Reisefliegen

Für vorbildgetreues Fliegen kann die P-12E mit moderater Geschwindigkeit durch die Platzrunde geflogen werden, ohne gehetzt zu wirken. Das Seitenruder kann in die Kurven eingemischt werden, was zu einem Doppeldecker passt und dazu beiträgt, das ruhige, koordinierte Erscheinungsbild zu bewahren, das bei diesem Flugzeug so gut zur Geltung kommt.

Fähigkeit zu engen Kurven

Das Flugzeug kann auf Steuerbefehl außerdem überraschend enge Kurven fliegen. Das bedeutet nicht, dass jede Platzrunde aggressiv geflogen werden sollte, aber es verleiht der P12E in einem relativ begrenzten Luftraum eine nützliche Wendigkeit.

4S-Leistung verleiht der P-12E mehr als nur vorbildgetreue Flugleistungen

Der werkseitige 3636-900Kv-Motor, der 40-A-Regler und die 11×6-Propellerluftschraube werden mit einem 4S-Flugakku betrieben. In der Praxis bietet das System genügend Schub für kräftige Steigflüge und eine nützliche Auswahl an konventionellen Kunstflugfiguren, anstatt das Flugzeug auf ebene Platzrunden zu beschränken.

Flugleistungen der Skynetic P-12E 4S bei Loopings, Rollen, Rückenflug und sportlichem Kunstflug

Die verfügbare 4S-Leistung und die hohe Ruderauthorität ermöglichen Loopings, Rollen, Abrissfiguren, Rückenflug, gerissene Figuren, Trudeln und Messerflug. Damit bietet die P-12E deutlich mehr Möglichkeiten als einfache vorbildgetreue Platzrunden.

Das sollte nicht mit der Bezeichnung der P-12E als 3D-Flugzeug verwechselt werden. Sie ist weiterhin ein vorbildgetreuer Doppeldecker mit dem Luftwiderstand und den aerodynamischen Eigenschaften, die mit zwei Tragflächen, festem Fahrwerk und einer beträchtlichen Stirnfläche einhergehen. Ihre Stärke liegt darin, dass sie genügend Leistungsreserven bietet, um einen erfahrenen Sportpiloten zu unterhalten, ohne ihre vorbildgetreue Identität zu verlieren.

Wie verhält sich die P-12E bei Wind?

Wie die meisten vorbildgetreuen Doppeldecker bietet die P-12E dem Wind mehr Seitenfläche als ein typisches Sportmodell mit Tiefdecker. Bei Seitenwind sollten Sie beim Start und bei der Landung aktiv mit dem Seitenruder korrigieren, statt sich allein auf die Querrudereingabe zu verlassen.

Ein Kreisel kann das Flugzeug bei böigem oder schräg von vorn kommendem Wind stabilisieren, aber eine elektronische Stabilisierung ist nicht Teil der standardmäßigen PNP-Konfiguration. Piloten, die einen Kreisel nachrüsten, sollten das Modell dennoch korrekt einrichten und ihn als Unterstützung statt als Ersatz für eine ordnungsgemäße Windkorrektur verwenden.

Die P-12E ist nicht auf Flüge bei ruhigem Wetter beschränkt, doch ihre Doppeldecker-Auslegung belohnt eine gute Ruderkordination und eine sinnvolle Ausrichtung auf der Startbahn, wenn der Wind quer über das Flugfeld weht. Ein kontrollierter Anflug und das Vermeiden übermäßiger Geschwindigkeitsänderungen machen Starts und Landungen vorhersehbarer.

akku-Gewicht und Schwerpunkt sind ein wesentlicher Bestandteil der P-12E-Konfiguration

Die P-12E verwendet einen 4S-14,8V-LiPo-akku mit XT60-Stecker, wobei 2200–3000 mAh den üblichen akku-Bereich abdecken. Die Kapazität ist jedoch nur ein Teil der Entscheidung. Das Gewicht und die Position des akkus in Längsrichtung können ebenso großen Einfluss darauf haben, wie das Flugzeug ausbalanciert ist.

Der Zielschwerpunkt liegt ungefähr 75 mm hinter der Vorderkante der oberen Tragfläche an der Flügelwurzel. Da der akku im Fach nach vorne oder hinten verschoben werden kann, ist die Pack-Position eines der wichtigsten Mittel zur Feinabstimmung der Balance vor dem Flug.

Ein etwas schwererer 2200-mAh-Pack kann das Erreichen des Schwerpunkts erleichtern, ohne zusätzliches Gewicht im Bug anbringen zu müssen. Bei einem leichteren Pack ist möglicherweise eine weiter vorne liegende akku-Position erforderlich, und eine besonders leichte Konfiguration kann ihren praktischen Gewichtsvorteil verlieren, wenn später Ballast hinzugefügt werden muss.

Der Wechsel zu einem 3000-mAh-Pack verändert sowohl die verfügbare Kapazität als auch die Einbaumasse. Daher ist die entscheidende Frage nicht einfach, ob ein akku leichter oder größer ist. Maßgeblich ist vielmehr, ob der Pack sicher sitzt, korrekt positioniert werden kann und dem gesamten Flugzeug ermöglicht, den Zielschwerpunkt ohne unnötigen Ballast zu erreichen.

Einen detaillierten Vergleich von 2200-mAh-, höherkapazitativen und LiHV-Optionen anhand des tatsächlichen Gewichts, der Abmessungen und der Spannungsanforderungen finden Sie in unserem akku-Ratgeber für die Skynetic P-12E 1100mm.

Passform und Einbau des akku-Fachs der P-12E

Die P-12E verfügt über eine leicht zugängliche akku-Klappe und bietet im akku-Fach ausreichend Spielraum in Längsrichtung, um den Flugakku im Rahmen der Schwerpunkt-Einstellung zu verschieben. Dadurch wird die akku-Position besonders nützlich, wenn zwischen Packs mit unterschiedlichem Gewicht gewechselt wird.

Die genauen nutzbaren Abmessungen des akku-Fachs sind derzeit nicht verfügbar. Daher reichen Spannung, Kapazität und Steckertyp allein nicht aus, um eine passgenaue Unterbringung zu garantieren. Länge, Breite und Dicke des akkus sollten alle am tatsächlichen Pack überprüft werden.

Eine geeignete Konfiguration sollte es ermöglichen, dass der akku sicher sitzt, ohne die Klappe mit Gewalt schließen zu müssen oder unnötigen Druck auf den Pack auszuüben. Lassen Sie außerdem ausreichend Platz für das XT60-Stromkabel und das Balancerkabel und überprüfen Sie anschließend den endgültigen Schwerpunkt erneut, während der akku in seiner Flugposition gesichert ist.

Wie lange fliegt die Skynetic P-12E?

Als realistische anfängliche Erwartung gelten etwa sechs bis acht Minuten, abhängig von akku-Kapazität, Gasgebrauch, Wind und Flugstil. Mit einem 2200-mAh-Setup sind etwa sechs Minuten als anfängliche Timer-Einstellung sinnvoll.

Entspanntes Cruisen und weite Scale-Überflüge benötigen im Allgemeinen weniger Energie als wiederholte Steigflüge mit Vollgas, Loopings, Rollen und anderer Kunstflug. Daher können zwei Piloten mit demselben akku dennoch deutlich unterschiedliche Flugzeiten erreichen.

Beginne konservativ, überprüfe den akku nach der Landung und passe den Timer anschließend an die verbleibende Kapazität und deinen normalen Flugstil an. Das ist sinnvoller, als eine veröffentlichte Flugzeitangabe als feste Grenze zu betrachten.

Ist die Skynetic P-12E für Anfänger geeignet?

Die P-12E ist als Fortgeschritten eingestuft, und so sollte man sie am sinnvollsten betrachten. Sie wird nicht als instabil oder ungewöhnlich schwierig beschrieben, setzt jedoch voraus, dass der Pilot bereits die normale Viertkanalsteuerung, das Rollen am Boden mit Spornrad sowie die grundlegende Einstellung von Trimmung und Schwerpunkt versteht.

Sie verfügt außerdem weder über Klappen noch über einen werksseitig angegebenen Kreisel und verlässt sich daher nicht auf zusätzliche Systeme, um eine schlechte Einstellung zu kaschieren oder begrenzte Flugerfahrung auszugleichen.

Piloten, die bereits sicher mit dem Starten, Landen und Fliegen eines viertkanaligen Sport- oder Warbird-Modells vertraut sind, dürften die P-12E deutlich zugänglicher finden, als ihr ungewöhnliches Doppeldecker-Erscheinungsbild zunächst vermuten lässt.

Wer wird die Skynetic P-12E am meisten schätzen?

Die stärkste Zielgruppe sind wahrscheinlich nicht einfach „alle, die noch ein Warbird-Modell möchten“. Die P-12E ist vor allem für Piloten interessant, die ein weniger verbreitetes Flugzeugvorbild schätzen und etwas suchen, das sich optisch deutlich von der üblichen RC-Modellauswahl abhebt.

  • Piloten, die sich für die Luftfahrt im Goldenen Zeitalter und die Militärluftfahrt der Vorkriegszeit interessieren
  • RC-Piloten, die es leid sind, immer wieder dieselben bekannten Jagdflugzeug-Vorbilder zu sehen
  • Fortgeschrittene Piloten, die einen kompakten 4S-Doppeldecker suchen
  • Scale-orientierte Piloten, die dennoch Loopings, Rollen und klassischen Sportkunstflug fliegen möchten
  • Sammler, die auffällige historische Markierungen und sichtbare Oberflächendetails schätzen

Diese Kombination aus einem ungewöhnlichen Vorbild und vielseitigen Flugeigenschaften ist wohl der größte Vorteil der P-12E. Sie zwingt den Besitzer nicht, sich zwischen einem attraktiven Scale-Modell und einem Modell zu entscheiden, das sich auch für aggressiveres Fliegen eignet.

Skynetic P-12E 1100mm FAQ

Worauf basiert die Skynetic P-12E?

Sie basiert auf der Boeing P-12E, einem Jagddoppeldecker des U.S. Army Air Corps aus den frühen 1930er-Jahren. Das Skynetic-Modell verwendet zeitgenössische Markierungen des 6th Pursuit Squadron sowie die charakteristische Erscheinung des Originals mit übereinander angeordneten Tragflächen und Sternmotor.

Ist Skynetic P12E dasselbe Modell wie Skynetic P-12E?

Ja. „P12E“ ist einfach eine informelle Schreibweise ohne Bindestrich, die beim Eingeben von Modellnamen häufig verwendet wird. Die offizielle Produktbezeichnung lautet P-12E.

Welchen Akku verwendet die Skynetic P-12E?

Die veröffentlichte Empfehlung lautet ein 4S-14,8V-2200–3000-mAh-LiPo mit XT60-Anschluss. Akkugewicht und Position beeinflussen außerdem den Schwerpunkt des Flugzeugs. Wählen und balancieren Sie daher den konkreten Akku, statt sich allein auf die Kapazität zu verlassen.

Kann die P-12E mit einem 3000-mAh-Akku fliegen?

Ja. Ein 3000-mAh-4S-Akku liegt innerhalb des angegebenen Akku­bereichs und wurde problemlos im Flugzeug eingesetzt. Der genaue Sitz und der endgültige Schwerpunkt sollten dennoch mit dem konkreten Akku überprüft werden.

Wo liegt der Schwerpunkt der P-12E?

Der angegebene Schwerpunkt liegt ungefähr 75 mm hinter der Nasenleiste der oberen Tragfläche an der Flügelwurzel. Das komplette Flugzeug muss mit eingesetztem Flugakku ausbalanciert werden.

Wie lange fliegt die P-12E?

Etwa sechs bis acht Minuten sind laut den Werksangaben eine sinnvolle allgemeine Erwartung; für eine 2200-mAh-Konfiguration werden zunächst etwa sechs Minuten empfohlen. Die tatsächliche Flugzeit hängt stark von der Gasnutzung und dem Flugstil ab.

Hat die Skynetic P-12E einen Kreisel?

Für das serienmäßige Flugzeug ist kein Kreisel angegeben.

Hat die P-12E Klappen?

Nein. Die Skynetic P-12E verfügt über Querruder-, Höhenruder- und Seitenrudersteuerung, aber keine Klappen.

Ist die Skynetic P-12E als erstes RC-Flugzeug geeignet?

Sie eignet sich besser für einen fortgeschrittenen Piloten als für Fluganfänger. Der Pilot sollte bereits mit einer Vierkanalsteuerung, Starts und Landungen mit Spornrad sowie dem Trimmen und der grundlegenden Schwerpunkt­einstellung vertraut sein.

Fazit: Lohnt sich die Skynetic P-12E?

Das stärkste Argument für die Skynetic P-12E ist, dass sie etwas wirklich anderes bietet, ohne den Piloten auf einen engen Flugbereich zu beschränken. Ihr vom Boeing P-12E inspiriertes Erscheinungsbild aus dem Goldenen Zeitalter verleiht ihr den Charakter eines spezialisierten maßstabsgetreuen Modells, während das 4S-Antriebssystem genügend Leistung für weit mehr als gemütliche Platzrunden liefert.

Die Montage ist für einen verspann­ten Doppeldecker relativ unkompliziert, die Spannweite von 1100 mm bleibt praxisgerecht, und die maßstabsgetreuen Details sind überzeugend genug, um bei näherem Hinsehen zu belohnen. Der wichtigste Punkt bei der Einrichtung ist schlicht, das Akkugewicht und den Schwerpunkt ernst zu nehmen, statt davon auszugehen, dass der leichteste Akku immer die beste Wahl ist.

Für Piloten, die ein RC-Doppeldeckerflugzeug aus dem Goldenen Zeitalter suchen, das überzeugend cruisen und mit 4S dennoch konventionellen Sportkunstflug absolvieren kann, füllt die P-12E eine Nische, die von der üblichen RC-Warbird-Auswahl bisher kaum bedient wurde – und genau dieser Unterschied ist wahrscheinlich ihre größte Stärke.

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